Ortrud Keppel

geboren am 08.11.1952 in Friedberg/Hessen, verheiratet, drei erwachsene Töchter. –

Nach der Mittleren Reife absolvierte ich die Beamtenlaufbahn beim Regierungspräsidenten in Darmstadt. 1970 gab ich meine Tätigkeit als Beamtin auf und studierte Sozialarbeit an der Fachhochschule Darmstadt mit dem Schwerpunkt Strafvollzug. Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Studiums war ich in der Jugendgerichtshilfe in der Kreisverwaltung Darmstadt tätig. Mit der Geburt des ersten meiner 3 Kinder legte ich eine Berufspause ein, die durch den Umzug nach Sankt Augustin und verschiedene ehrenamtliche Tätigkeiten geprägt war. Meinen Beruf nahm ich 1992 wieder auf: Zuerst beim Internationalen Bund für Sozialarbeit in der beruflichen Bildungsarbeit, 1996 wechselte ich zum Integrationsfachdienst Bonn/Rhein-Sieg, dessen Aufgabe die berufliche Integration von Menschen mit Behinderungen ist. Ich bin dort die Fachaufsicht und die Geschäftsführerin für den Hauptträger.

Mein Engagement in Sankt Augustin

  • Initiatorin und Mitbegründerin des Deutschen Kinderschutzbundes
  • Mitglied in der AWO Niederpleis
  • Mitglied des gemeinnützigen INSEL e.V.
  • 8 Jahre Vorsitzende der Schulpflegschaft am Albert-Einstein-Gymnasium
  • ehemalige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)

Meine politischen Ziele

  • Als sachkundige Bürgerin möchte ich mich unmittelbar für das sozialräumliche Umfeld in Sankt Augustin engagieren, Ideen einbringen, aufgreifen und umsetzen.
  • Über meine Wahlkreisbetreuung hinaus interessieren mich die sozial- und schulpolitischen Themen, sozial- und wohnraumorientierten Angebote für Familien, Senioren und Menschen mit Behinderungen. Ich möchte den Inklusionsgedanken verstärkt in das kommunale Denken einbringen.
  • Es motiviert mich, einen Beitrag dafür zu leisten, Sankt Augustin noch etwas lebenswerter zu gestalten.

Mein Wahlkreis
Der Wahlkreis hat verschiedene Wohn- und Bevölkerungsstrukturen. Die Kinderbetreuungslage ist derzeit zufrieden stellend. Spielstube Cranachstraße steht für sozialräumliche Nutzung für Kinder und Eltern. Ein Kern der bildungspolitischen Betrachtung sind die weiterführenden Schulen AEG mit der neuen Mensa, die Real- und Hauptschule. Die Nahversorgung ist fußläufig gegeben, das geplante „Rewe-Projekt“ ist hierzu ein weiterer Schritt. Im Wahlkreis verändert sich die demographische Bevölkerungsstruktur, deshalb braucht es wohn- und sozialraumnahe Angebote.