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Pressemitteilung:

Sankt Augustin-Birlinghoven, 17. Juli 2010

Sicherheitsmangel an der ICE-Strecke Sankt Augustin – Birlinghoven

ICE-Trasse Birlinghoven
v.l. Marc Knülle SPD Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender UPV, Heike Borowski, Ratsfrau und Ortsvorsteherin Birlinghoven
Marc Knülle, SPD-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Verkehrsausschusses, und Heike Borowski, Ratsfrau, stell. verkehrspolitische Sprecherin und Ortsvorsteherin von Birlinghoven, haben am 16.07.2010 zu einem Ortstermin an die ICE-Strecke Sankt Augustin – Birlinghoven eingeladen. Die Gäste konnten sich vor Ort ein eigenes Bild von der frei zugänglichen ICE-Trasse machen und sich von dem Sicherheitsmangel überzeugen als ein ICE vorbeischoss.

Heike Borowski: "Bereits am 23.2.2010 wies die SPD-Fraktion in einer Anfrage an die Stadtverwaltung auf den Sicherheitsmangel bei diesem Teilstück der ICE-Strecke hin, da ein ungehinderter Zugang auf die Gleise möglich ist. Desöfteren werden die Gleise bis heute von Jugendlichen und Kindern betreten, so polizeilich gemeldet vor 2 Wochen. In der Beantwortung unserer Anfrage wies die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Eisenbahn-Bundesamt am 09.03.2010 u.a. darauf hin, dass aufgrund des vorhandenen Bewuchses ein ungehinderter Zugang nicht möglich ist.“

Wie auf den Bildern erkennbar ist, entspricht dieses nicht den Tatsachen. Nach Arbeiten an der damaligen Schallschutzwand und der anschließenden Entfernung der Windschutzwand entstand eine Zaunlücke direkt an einem eng parallel laufenden Spazierweg. An einer anderen Stelle in Birlinghoven ist an solch einem ICE-Gefahrenpunkt wenigstens ein Sicherheitszaun gezogen.

Marc Knülle: “Das Eisenbahn-Bundesamt beantwortete unsere Anfrage mit dem Hinweis, dass die Umzäunung von Gleisen nicht explizit vorgeschrieben ist. Damit mag man sich an dieser Stelle nicht so einfach zufrieden geben. Einfacher und sicherer wäre es, wenn das Eisenbahn-Bundesamt die Deutsche Bahn verpflichten würde, einen Zaun an diesem Streckenabschnitt aufzustellen. So nah an einem Spazierweg und an einer Wohnbebauung ist dies eine besondere Situation, da müssen Bürger geschützt werden.“



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