Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 11. Februar 2010
SPD-Fraktion will nach wie vor eine Gesamtschule für Sankt Augustin
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Beim Anmeldeverfahren haben sich zunächst 110 Augustiner Eltern mit ihren Kindern für die Gesamtschule in Menden entschlossen. Durch Ablehnungen an anderen Gesamtschulen in der Region steigt nun nachträglich das Interesse der Eltern auf bis zu 260 drastisch an.
Dazu 5 Kernaussagen der SPD-Fraktion:
1.
Die SPD-Fraktion bedauert, dass die Zahl der Anmeldungen nur um 2 die erforderlichen 112 verfehlt hat. Dass 6 Anmeldungen im Verfahren zurückgezogen wurden und nach der offiziellen Anmeldefrist nun noch weitaus mehr Eltern ihre Kinder an der Mendener Gesamtschule anmelden wollen, belegt: der Bedarf ist da. Die Verunsicherung der Eltern durch den Schuldezernenten Herrn Lübken CDU hat zu Verwirrung und zu undurchschaubaren Verhältnissen in Sankt Augustin geführt. Er trägt dafür die volle Verantwortung und der Bürgermeister die für das Handeln seines Dezernenten.
2.
Diese Situation hätte auch vermieden werden können, wenn die CDU/FDP-Mehrheit einem Antrag der SPD-Fraktion nach einer Städtischen Informationsveranstaltung für interessierte Eltern gefolgt wäre. Die vielen verunsicherten Eltern hatten erheblichen Informationsbedarf. Die Beratung über den Antrag war abgelehnt worden, da die CDU/FDP und die CDU Verwaltungsspitze keinen dringenden Informationsbedarf erkennen wollten.
3.
Die SPD-Fraktion setzt sich auch weiter für ein Komplett-Angebot der Schulformen in unserer Stadt ein. Nach dem Willen der SPD-Fraktion soll Sankt Augustin WissenStadtPlus sein und bleiben! Die Erweiterung des Schulangebots ist ein Muss.
4.
Die unbürokratischste Lösung wäre, eine Verlängerung der Anmeldefrist durch den Regierungspräsidenten. Dann wäre mit den heute bekannten Nachmeldungen die geforderte Zahl von 112 Anmeldungen längst erreicht worden. Dies hat der RP leider abgelehnt. Dafür hat aber der RP der Stadt einen Weg aufgezeigt, trotzdem eine Gesamtschule zu genehmigen und damit der Stadt eine zweite Chance gegeben. Dies ist bemerkenswert, der RP macht bei der Gesamtschulgründung doch mit!
5.
Danach ist die Mendener Gesamtschule als „freiwilliges“ Angebot zu errichten und die Stadt muss die damit verbundenen Betriebskosten vorerst schultern. Für eine neue Schule fallen diese nur bruchteilmäßig an. Um dem berechtigten Interesse der Eltern unserer Stadt zu entsprechen, muss Bürgermeister Schumacher nun bis zur Sondersitzung des Rates die Ausgaben in den städtischen Haushalt einarbeiten. Die SPD-Fraktion wird sich an den anstehenden Beratungen konstruktiv beteiligen.
Marc Knülle SPD-Fraktionsvorsitzender: „Der RP hat sich, beeindruckt durch den hohen Bedarf an Gesamtschulplätzen in Sankt Augustin und den Nachbarkommunen, bereit erklärt eine Gesamtschule zu genehmigen, wenn die Stadt Sankt Augustin es wirklich will. Nun muss der Rat Farbe bekennen und sich im Rat für die Errichtung aussprechen. Jede andere Entscheidung wäre der Beleg für den Stillstand der Stadtentwicklung à la CDU/FDP“













