Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 30. Juli 2010
Nächtlicher Polizeischutz in Sankt Augustin kurz vor dem Aus!
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So stellt diese sich unter anderem vor, dass zukünftig keine Besetzung in der Nacht vorgesehen ist, und dass die Stadt Sankt Augustin im Notfall von Streifenwagen aus Troisdrof oder Siegburg mitbetreut werden soll. Dies würde die Polizeireaktionszeiten deutlich verschlechtern und Sankt Augustin deutlich unsicherer machen, wenn jeder weiß, dass die Polizei mindestens 10 Minuten mehr braucht, um am Einsatzort sein zu können. Heute verfügt die Polizeistation nachts über zwei Streifenwagen, die das Stadtgebiet befahren und zur Gefahrenabwehr sowie zum Einsatz zur Verfügung stehen.
Wiederholt hatte die Kreispolizeibehörde solche Initiativen in der Vergangenheit geprüft, aber schlussendlich nicht umgesetzt. Nun soll wohl in der Sommerpause, kurzer Prozess gemacht werden und dem Landrat nach seinem Urlaub schon nächste Woche die Entscheidung vorgelegt werden. Geplanter Umsetzungstermin bereits der 1. September 2010, zu dem generell immer Umbesetzungen von Personal als Stichtag stattfinden. Der Landrat Frithof Kühn ist Behördenleiter der Kreispolizeibehörde und wohnhaft in Sankt Augustin.
Schon mit der heutigen Personalstärke kommt die Polizei kaum den Anforderungen aus der Bevölkerung nach. So sind Geschwindigkeitskontrollen, die sich viele Bürgerinnen und Bürger wünschen nicht umsetzbar mangels Personal. Auch Verstärkung der Streifenfahrten kann nicht nachgekommen werden. Da sind die neuen Pläne eine ganz falsche Entwicklung, die Sankt Augustin unsicherer machen werden.
Marc Knülle: „Ich fordere den Landrat Kühn auf, auf die Streichungen beim Personal in Sankt Augustin zu verzichten und weiter sicherzustellen, dass die Polizeiwache in einer 58.0000 Einwohner Stadt rund um die Uhr besetzt ist und ausreichend Streifenwagen im Stadtgebiet zur Gefahrenabwehr und Einsatz zur Verfügung stehen. Den Bürgermeister der Stadt habe ich schriftlich zum Handeln aufgefordert, sich für seine Stadt einzusetzen und die Fraktionen über sein Tun kurzfristig zu informieren. Es muss nun deutlich gegen die Pläne der Kreispolizeibehörde vorgegangen werden!“






