Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 03. Februar 2010
SPD fordert Umsetzung der angekündigten vier Kunstrasenbaumaßnahmen
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Die neu geplante Schwimmhalle und die Mehrfachturnhalle, sowie die in 2011/2012 anstehenden Sanierungen der Sportplätze in Buisdorf und Birlinghoven, sollen erneut in der Sportkommission beraten werden. Auch hier sieht die SPD Möglichkeiten, zukünftig positive Ergebnisse zu erreichen.
Um den Betrieb zu sichern, müssen die Sporthalle und das bestehende Schwimmbad in Menden kurzfristig ertüchtigt werden. Ein zukünftiger Neubau der Sporthalle Menden muss auch für unter 3 Millionen zu erreichen sein und nicht, wie bisher angedacht, über 6 Millionen kosten. Das zeigen Erfahrungen aus anderen Gemeinden.
Durch die gemeinsame Ausschreibung der vier Kunstrasenplätze sollen die Synergieeffekte der gemeinsam geplanten Baumaßnahmen zu erheblichen Einsparungen führen. Ein Bauunternehmen kann beim Bau von 4 Kunstrasenplätzen in einer Stadt und einem aufeinander abgestimmten Bauplan ganz anders kalkulieren, als wenn die Stadt nach und nach eine Realisierung versucht.
Die notwendigen Sanierungen der Sportplätze in Sankt Augustin sollen zur Sicherung der Sportinfrastruktur der Stadt zügig, wie vor dem Scheitern von ÖPP angekündigt, als Kunstrasenplätze realisiert werden. Zum einen sind die Folgekosten bei den Kunstrasenbauten deutlich niedriger als bei Tenne und um den Sankt Augustiner Sport Konkurrenz fähig zu halten, muss in Kunstrasen investiert werden.
Schon jetzt gibt es Mannschaften, wie die Damen des FC Augustin, die auf Grund ihrer sportlichen Leistungen in der erreichten Liga nur auf Kunstrasen spielen dürfen. Außerdem wandern immer mehr gute Spieler zu Nachbarvereinen ins Umland ab, daher ist ein dringender Handlungsbedarf vorhanden.
Mit den Vereinen und der Baufirma soll entsprechend einer Umbauplanung die Reihenfolge der Baumaßnahmen abgestimmt werden, da auch während der Bauphasen der Spielbetrieb gewährleistet werden muss.
Marc Knülle (SPD-Fraktionsvorsitzender): „Trotz sehr angespannter Haushaltslage gilt es, die Infrastruktur unserer Stadt zukunftssicher zu machen. Der Ausbau der Sportstätten ist kein Luxus, sondern ein notwendiger Beitrag zur Stadtentwicklung. Die Finanzierung der Maßnahmen ist im Haushalt realisierbar, wenn alle an einem Strang ziehen. Es gilt, die noch vorhandenen Spielräume mit den richtigen Prioritäten zu belegen.“






