Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 19. Juli 2009
Wirtschaftsförderung aus dem Tritt
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Schon in der letzten Aufsichtsratssitzung fragte Gerhard Diekmann nach, wie viel Arbeitzeit auf die einzelnen Schwerpunkte verwendet wurde, um eine Erfolgskontrolle zu haben. Jetzt offenbarte die amtliche Statistik des Landes NRW im Vergleich zum Landesdurchschnitt für die Stadt Überraschendes: Der Überschuss aus Gewerbeansiedlungen und Gewerbeabmeldungen hat sich in Sankt Augustin von 2004 bis 2008 erstaunlich schlechter entwickelt als im Landesdurchschnitt.
Der Vergleich mit den Zahlen von NRW zeigt wie stark sich der Überschuss (Saldo) von 2004 bis 2008 reduziert hat. Waren dies in NRW ein Rückgang um gut 70% so betrug der Rückgang in Sankt Augustin 99%.
„Es sei kaum erklärlich, wieso Sankt Augustin als Wissensstadt über so wenig Attraktivität verfüge, dass sich nicht mehr Unternehmen anmeldeten als abmelden, jedenfalls im Vergleich zum Landesdurchschnitt NRW“, so Marc Knülle.
„Das Leitbild Wissensstadt müsse gelebt und in konsequentes Handeln für die Stadt umgesetzt werden“, fordern Knülle und Diekmann. Sonst bleibe die Stadt beträchtlich unter ihren Möglichkeiten und schöpfe den hervorragenden Standortvorteil Hochschule Bonn-Rhein-Sieg völlig unzureichend aus. „Es sein ein wirkliches Durchstarten in der
Wirtschaftsförderung von Nöten“, fordert Marc Knülle. „Es könne nicht sein, dass eine Stadt mit so guten Voraussetzungen, so unter seinen Möglichkeiten bleibe“; betonen die SPD Politiker Knülle und Diekmann abschließend.






