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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 26. Juli 2009
Erfahrungsaustausch mit ehemaligen Sankt Augustiner Verwaltungschefs erfolgreich

Marc Knülle besteht „Experten-TÜV“

v.l.n.r: Dr. Walter Quasten, Anke Riefers, Marc Knülle, Ulrich Syttkus

Als „wichtige inhaltliche Bereicherung“ und „gutes Zeichen für unsere Stadt“ hat Bürgermeisterkandidat Marc Knülle sein Gespräch mit den ehemaligen Sankt Augustiner Verwaltungschefs bezeichnet. „Das war ein bisschen wie beim TÜV, und ich freue mich, dass ich die Plakette erhalten habe“, erklärte der SPD-Politiker.

Bei der kollegialen Unterredung mit den drei Hauptverwaltungs-beamten seit Gründung von Sankt Augustin Ulrich Syttkus (Gemeindedirektor von 1969 bis 1977), Dr. Walter Quasten (Stadtdirektor von 1977 bis 1996) und Anke Riefers (hauptamtliche Bürgermeisterin von 1996 bis 1999) plädierte der SPD-Bürgermeisterkandidat für „Perspektiven mit Augenmaß“ in der Sankt Augustiner Kommunalpolitik. „Sankt Augustin kann mehr, als wahrgenommen wird“, betonte Knülle.

So sprach sich Marc Knülle dafür aus, das Leitbild der „Wissensstadt Plus“ ernst zu nehmen. Es komme darauf an, konkrete Synergieeffekte zwischen Hochschule, ehrenamtlichen Organisationen, der Fraunhofer Gesellschaft, den Schulen, den Steyler Missionaren und anderen zu aktivieren. Eine Möglichkeit dafür sei ein „Haus des Wissens“, eine Art zentrales Dach und intellektueller Knotenpunkt in Sankt Augustin.

Zum Thema „Image und Marketing“ meinte Knülle, dass es angesichts des ständig härteren Standortwettbewerbs darauf ankomme, die Stärken der Stadt herauszuarbeiten. Er nannte als Beispiele die Verkehrsanbindung, die regional eingebetteten bedeutenden Institutionen und Unternehmen sowie zahlreiche „weiche“ Standortfaktoren in Kultur, Bildung, Sport und Freizeit. Auch gilt es, die Stadt mit einer modern geführten Verwaltung durch projektbezogenes Management voranzubringen. Dabei setzt Knülle darauf, zukünftig ebenfalls die neuen Medien wie z.B. das E-Government zu nutzen.

Besonders wichtig ist für Knülle die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern, um deren Interessen und Meinungen noch mehr in die kommunalen Entscheidungen einzubeziehen. Er plädierte für aktive Mitsprache beispielsweise beim Bürgerhaushalt oder einem Jugend- und Seniorenstadtrat.

Die Ex-Verwaltungschefs, die zusammengerechnet mehr als 30 Jahre lang die Geschicke Sankt Augustins geprägt haben, brachten aus ihren Erfahrungen zahlreiche wichtige Anregungen in die Diskussion ein.

Ulrich Syttkus: „Meine Vision war immer, Sankt Augustin in Nachbarschaft zu den bestehenden „etablierten“ Städten mit einem eigenen städtischen Profil zu entwickeln. Dafür wurden in den ersten Jahren nach der kommunalen Neugliederung wichtige Grundsteine gelegt.“

Dr. Walter Quasten: „In den 70er Jahren hieß es, in Sankt Augustin, der Stadt mit der höchsten Wachstumsrate im gesamten Bundesgebiet, die nötige Infrastruktur zu schaffen. Der Bau von Kindergärten und Schulen stand ständig auf der Tagesordnung. Die Planung von neuen Baugebieten und gezielte Grundstückspolitik waren Schlüssel-Aktivitäten für die künftige Entwicklung.“

Anke Riefers: „Nach diesem rasanten Wachstum hatten wir dann den Bestand zu pflegen und mit besonderen Akzenten zu versehen. So wurde die Ausrichtung der Stadt als Wissensstadt mit der Fachhochschule ideal ergänzt. Außerdem hielt ich es für richtig, unser Augenmerk verstärkt auf die Sozialpolitik zu richten.“

Die drei Verwaltungschefs stimmten darin überein, dass jetzt auf diesen drei unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Stadt aufzubauen ist, und sahen in Knülles Vorstellungen richtige Ansätze. Selbstverständlich gehöre auch Modernisierung und Erneuerung dazu, wie im Zentrum von Sankt Augustin vorgesehen.

Und Marc Knülle resümiert: “Die Schwerpunkte, die die drei Hauptverwaltungsbeamten gesetzt haben, haben aufeinander aufgebaut. Wir müssen jetzt unsere Talente für eine innovative Fortentwicklung nach innen und außen einsetzen. Dazu zählt eine Vermarktung mit gutem Stadtmarketing. Der Meinungsaustausch mit so erfahrenen und verdienstvollen ehemaligen Chefs im Rathaus war eine Bereicherung für mich und meine künftige Arbeit.“



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