Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 15. Februar 2009
CDU immer noch stur beim Thema Gesamtschule, wie lange noch?
SPD-Antrag Mittel für die Elternbefragung bereit zustellen wurde vehement abgelehnt
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Nicht nur, dass sie nicht einmal bereit war einen geringfügigen Ansatz von 500,- € einzustellen, um eine Elternbefragung durchzuführen. (Zugegeben wäre die Einstellung der Mittel nicht dringend erforderlich, weil die Verwaltung auch aus den laufenden Mitteln der Verwaltung eine Elternbefragung durchführen kann.), aber auch die Begründung der CDU, die Mittel nicht bereitstellen zu wollen, machte deutlich, wie schwerfällig die CDU ist dem Elternwillen gerecht zu werden.
Die CDU will nun erst einmal einen Arbeitskreis gründen, um zu erarbeiten ob sie bereit ist, einer Elternbefragung für eine Gesamtschule zuzustimmen, so der Fraktionsvorsitzende Erich Wagner im Haupt- und Finanzausschuss. Abschließend würde die CDU ihre Position dann zum gestellten Antrag der SPD Fraktion in der Ratssitzung am 11. März bekannt geben.
Die SPD hatte im Dezember bereits einen Antrag für eine Elternbefragung zur Gesamtschule in die März Sitzung des Rates eingebracht, der eine Durchführung einer Elternbefragung für eine Gesamtschule zum Ziel hat und die Verwaltung auffordert, bereits mit der Stadt Siegburg eine mögliche gemeinsame Umsetzung einer Gesamtschule zu beraten und auf den Weg zu bringen, vorbehaltlich einem positiven Ergebnis der Elternbefragung.
Marc Knülle, Bürgermeisterkandidat: „Auch wenn die CDU sich schwer tut, weil sie seit Jahrzehnten den Elternwillen immer wieder aus ideologischen Gründen ausgeblendet hat und nie den wirklichen Bedarf an Gesamtschulplätzen in Sankt Augustin ermitteln wollte, haben sich die Zeiten verändert. Eine WissensstadtPlus kann sich nicht erlauben, dass jährlich fast eine ganze Schule an Schülern die Stadt verlässt, um eine andere Schule zu besuchen. Der Bedarf nach einer Gesamtschule ist da. Dem muss Rechnung getragen werden. Gemeinsam mit Nachbarstädten wie Siegburg eine Gesamtschule zu realisieren, steht nun auf der Tagesordnung,. Dies muss nun abgehandelt werden. Der Elternwille muss Gehör finden!“






