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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 12. Februar 2009

Marc Knülle legt Konjunkturpaket für Sankt Augustin vor

SPD-Fraktion unterbreitet Vorschläge zur nachhaltigen Verwendung der Mittel
„Zusätzliche und nachhaltige Maßnahmen sollen durch die Zuwendungen von über 5 Mio. € aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung in Sankt Augustin realisiert werden“, so Marc Knülle, Bürgermeister für Sankt Augustin. Dabei ist insbesondere zu beachten, dass die Maßnahmen zu nachhaltigen Einsparungen und/oder Verbesserungen in die Zukunft führen. Die Maßnahmen müssen kurzfristig umsetzbar sein, damit sie schnell konjunkturell wirken. Maßnahmen finanzieren zu versuchen, die bereits im Haushalt 2009 eingestellt sind, widersprechen der Absicht des Konjunkturpakets.

Umfassend von der Rhein-Sieg-Kreis-Bundestagsabgeordneten Ulrike Merten informiert, beriet die sozialdemokratische Stadtratsfraktion die Umsetzungs-möglichkeiten für Sankt Augustin.

Folgende Schwerpunkte legten die Sozialdemokraten in ihren Vorschlägen vor:

  • Energieeffiziente Sanierung von Schulgebäuden
    Energieeffiziente Sanierung vom Schulzentrum Niederpleis, dem Rhein-Sieg Gymnasium und der Realschule und Hauptschule Menden. Durch eine energieeffiziente Sanierung ist eine deutliche Energie- und Kosteneinsparung zu erreichen. Zusätzlich reduzieren die Sanierungen die CO2-Emissionen und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Dabei geht unter anderem um Doppelverglasungen, Wärmedämmungen und Verbesserung der Heizungsanlagen.

  • Beschleunigung des Ausbau an U3 Plätzen
    Der Ausbau von Plätzen von unter dreijährigen Kindern in Kindertageseinrichtungen geht nur langsam voran. Durch zusätzliche Investitionen können in Sankt Augustin deutlich früher und mehr U3 Plätze angeboten werden. Nachhaltig wird durch die Maßnahme ermöglicht, dass viel mehr Familien, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich früher realisieren können und somit der enormen Nachfrage gerecht werden kann. So sind Investitionen bei der Erweiterung der Kita „Schatzinsel“ in Niederpleis, beim Neubau einer Einrichtung „Im Wertchen“ und beim Ausbau an der Kindertagesstädte Waldstraße sinnvoll. Zusätzlich können lange überfällige Sanierungen in den Kindertageseinrichtungen realisiert werden.

  • Neues mobiles offenes Jugendangebot
    Durch die Investition in ein mobiles Jugendangebot besteht die Chance, durch eine sinnvolle Investition die Präventionsarbeit der Jugendhilfe in Sankt Augustin einen enormen Schritt nach vorne zu bringen. Durch die präventive Jugendarbeit kann nachhaltig eine verbesserte Sicherung des Schutzes der Jugend erreicht werden, die bei erfolgreicher Arbeit erhebliche zukünftige Kosten abwenden kann. Durch die Mobilität des Angebots, kann auf ortsspezifische Notwendigkeit reagiert werden, wie im Bereich des Wohnparks Niederpleis, wo ein Jugendangebot völlig fehlt. Die Anschaffung für ein entsprechendes Mobil (großer Bus), inkl. angebotsspezifischer Ausstattung ist hierfür vorgesehen. (Personal soll über freie Träger zur Verfügung gestellt werden.)

  • Stärke Investitionen in die Ausstattung und die IT-Infrastruktur der Schulen
    Weiterhin besteht Handlungsbedarf bei der Umsetzung der IT-Struktur an den Sankt Augustiner Schulen. Investitionen, insbesondere entsprechend dem Leitziel der Stadt, Wissensstadt Sankt Augustin, sind überfällig. Auch sind die Investitionen in die Schulausstattung dringend erforderlich. Durch eine verbesserte Ausstattung kann nachhaltig eine Verbesserung des Lernumfeldes zu qualifizierten Rahmenbedingungen für die Ausbildung der Sankt Augustiner Schülerinnen und Schüler erzielt werden.


  • Energetische Umrüstung der Straßenbeleuchtung
    Durch die Umrüstung der Straßenleuchten mit energiesparenden Leuchtkörpern, ist eine nachhaltige Einsparung im Energiebereich der Straßenbeleuchtung zu erreichen. Da die Leuchten, noch heller als die bisherigen, Straßen ausleuchten, tragen sie somit zur Verbesserung der Sicherheit bei. Zusätzlich reduziert die Umrüstung die CO2-Emissionen und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz


    Sollten Mittel übrig bleiben, kann in Erwägung gezogen werden, die durch das ÖPP-Modell zu den Sportinfrastruktursanierung nicht berücksichtigen Erneuerungen der Sportplätze in Buisdorf und Birlinghoven, mit in Kunstrasenplätze umzuwandeln. Mit Kunstrasen, deutliche erhöhte Nutzungsmöglichkeit der Plätze. Dadurch wäre eine nachhaltige Verbesserung der Sportinfrastruktur auch in den Bereichen möglich. Durch die Realisierung in Kunstrasen wären nachhaltig Kostenreduzierungen in der Unterhaltung zu erziehen.

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