Seitenanfang

Hauptnavigation




Zusatzinformationen

Suche

Diesen Auftritt durchsuchen nach:


Erweiterte Suche
OZ Onlinezeitung
Wo drückt Sie der Schuh?
Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen


Hauptinhaltsbereich

Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 07. Februar 2009

SPD beantragt Elternbefragung für eine Gesamtschule Sankt Augustin

In den laufenden dritten Schuljahren soll eine Elternbefragung zur Schulformwahl durchgeführt werden.
Marc Knülle, SPD-Fraktionsvorsitzender und Bürgermeister für Sankt Augustin: „Die Schullandschaft Sankt Augustins besteht aus starken, qualitativ hochwertigen Schulen. Die SPD Sankt Augustin geht davon aus, dass bei einem durch die Elternbefragung entsprechend formal belegten Bedarf, die Einrichtung einer Gesamtschule eine sinnvolle Ergänzung sein wird, die den Sankt Augustiner Eltern eine weitere Wahlmöglichkeit für ihre Kinder eröffnet. Mir schwebt eine gemeinschaftliche Lösung mit der Stadt Siegburg vor, gibt es doch Bedarf auf beiden Seiten der Stadtgrenze. Die Darstellung der Gesamtschulgegner, dass dafür eine Schule im Stadtgebiet geschlossen werden müsste, sehe ich nicht. Immerhin geht jedes Jahr eine „Gesamte Schule“ von Augustiner Kindern auf Schulen in die Nachbarstädte.“
Die SPD-Fraktion empfing in ihrer Fraktionssitzung im Januar als Gast Frank Sauerzweig, SPD-Fraktionschef in Siegburg, zum Erfahrungsaustausch über den steinigen Verfahrensweg zur Gründung einer Gesamtschule. Die Gesamtschulinitiative in Siegburg und die neu gegründete Elterninitiative in Sankt Augustin zeigen, dass sich Eltern engagieren. Aber sie brauchen fachkundige Führung durch den Verwaltungsdschungel.
Eine Elternbefragung führt zu einem klaren Bild und zeigt dann auf, welchen Weg wir in Sankt Augustin für die zeitgemäße Bildungslandschaft einschlagen müssen. Die Verkürzung der Schulzeit, die verbindlichen Grundschulgutachten sowie der Wunsch nach längerer gemeinsamer Schulzeit führen dazu, dass die Gesamtschule von vielen Eltern gewünscht wird – daher ist der Zeitpunkt der Befragung richtig. Diese Entwicklung machten auch Schulleiter der Grundschulen im Schulausschuss bereits deutlich.
Die zahlreichen Anmeldungen von Sankt Augustiner Kindern auf den Gesamtschulen in Bonn, Troisdorf und Hennef lassen erkennen, dass ein enormer Bedarf besteht. Im Verhältnis zu den Anmeldungen, erhält kaum ein Kind aus Sankt Augustin einen Platz an den dortigen Gesamtschulen, die sich vor Anmeldungen aus dem gesamten Rhein-Sieg Kreis nicht retten können. Trotzdem verliert die Stadt immerhin 2 ganze Klassengrößen allein an die Gesamtschulen.
Pro Schüler, die auf Schulen in den Nachbarstädten den Unterricht besuchen, gehen der Stadt auch erhebliche Finanzmittel vom Land verloren. Geld, das wir in unserer Stadt dringend brauchen.
Laut Schulgesetz besteht ferner die Möglichkeit, dass, wenn eine Kommune alleine nicht die notwendigen Anmeldungen vorhalten kann, diese dann mit anderen Kommunen gemeinschaftlich eine solche Schule errichten kann. Dies macht gerade im zentralen Rhein-Sieg-Kreis bei den Städten Siegburg und Sankt Augustin Sinn, so dass dieser Schritt von Beginn an mit betrachtet werden sollte.

Zum Seitenanfang