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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 14. Januar 2009

Eigene Stadtwerke sind für die Bürger da

Mit Nachdruck setzt sich die SPD Fraktion für Durchsetzung eigener Stadtwerke ein.
Deshalb müsse jetzt um das Gasnetz gekämpft werden, so Marc Knülle, Bürgermeisterkandidat für Sankt Augustin und Fraktionsvorsitzender der SPD Fraktion im Stadtrat. Er erinnerte daran, dass nach längerer Überzeugungsarbeit auch die CDU im Stadtrat für eigene Stadtwerke gestimmt habe. Hier dürfe es jetzt kein Wackeln geben, auch wenn dies mit „ganz anderen Optionen“, wie einer Zeitung zu entnehmen war, vom Bürgermeister umschrieben werde. Eine Abkehr wird es mit der SPD nicht geben. Das ferngesteuerte Schlechtreden der EVG muss endlich beendet werden.

Auch die auslaufende Stromkonzession stehe an und solle nach dem Willen der SPD Fraktion in die Stadtwerke Sankt Augustin einbezogen werden. Stadtwerke sind für die Bürger da, so die Meinung der SPD. Völlig zu Recht habe der BGH entschieden, dass die Monopolisten keine weiteren Beteiligungen an Stadtwerke eingehen dürften, um die Konzentration in der Energieversorgung nicht weiter zu erhöhen. Deswegen seien Stadtwerke auch ein Element zur Stärkung des Wettbewerbs. Es könne nicht hingenommen werden, dass Strom- und Gaskunden immer höhere Preise zahlen und die Gewinne und Netzentgelte wenigen Aktionären zugute kämen.

Für die SPD sei klar: die Bürger müssten mitbestimmen und von einem eigenen Stadtwerk profitieren. „Diese Chance dürfe jetzt nicht verspielt werden“, so Marc Knülle. „Die Chancen, die Stadtwerke auch über Energieeinsparung und den Einsatz erneuerbarer Energien bieten, hätten eine hohe Bedeutung auch für das örtliche Handwerk und die wirtschaftliche Entwicklung in der Region“, ist sich Gerhard Diekmann, wirtschaftspolitischer Sprecher sicher.

Es zeige sich auch vor dem Hintergrund des aktuellen Streites um die Gasversorgung als zwingend, Abhängigkeiten beim Energiebezug weiter zu verringern.
„Sankt Augustin müsse sich hier im Interesse seiner Bürger zukunftsfähig aufstellen“, so die SPD Politiker Knülle und Diekmann abschließend.


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