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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 30. Oktober 2008

Wirtschaftsstandort Sankt Augustin unter Wert vermarktet

Mit großer Überraschung musste Gerhard Diekmann (Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD Fraktion) auf der Homepage www.wfg-sankt-augustin.de feststellen, dass die veröffentlichten Strukturdaten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft zum Wirtschaftsstandort völlig veraltet sind. Die Gültigkeit dieser Daten datieren vom 31.12. 2005. Zwei dort als Ansprechpartner genannte Dezernenten sind schon längst aus dem Amt geschieden und auch die Wirtschaftsförderin, die den Investoren seitens der Wirtschaftsförderungsgesellschaft empfohlen wird, ist inzwischen schon längst eine andere. Auch die Daten zu den aktuellen Energiepreisen sowie zu den Ent- und Versorgungsleistungen müssten angepasst werden, so Gerd Diekmann. Die Darstellungen sind in keinerlei Weise hilfreich für einen potentiellen Investor. Es ist ein Muss, dass die für den Wirtschaftsstandort Sankt Augustin werbenden Zahlen ständig aktuell gehalten werden, so brauche man auch nicht die ganzen Daten komplett überarbeiten, wie dies jetzt notwendig werde.
„Wirtschaftsförderung, die Herr Bürgermeister Schumacher zur Chefsache gemacht hat und dessen Geschäftsführer er bei der Wirtschaftungsgesellschaft ist, muss in Sankt Augustin ernster genommen werden“, fordert Gerhard Diekmann. Es ist völlig unverständlich wie die Stadt und Wirtschaftsförderung den Wirtschaftsstandort Sankt Augustin mit falschen Daten, überholten Aussagen und nicht mehr existierenden Ansprechpartner zu bewerben versucht.
Marc Knülle, Bürgermeisterkandidat: " Als Stadt mit dem Leitziel WissensstadtPlus ist es unabdingbar, dass wir besonderen Wert auf die Außendarstellung unseres Standortes legen. So müssen die harten Standortvorteile der Stadt aktuell und aussagekräftig sein. Die Stadt sollte sich ruhig auch der Fachkompetenz der Fachhochschule (FH) in Fragen des Marketings bedienen. Es ist bedauerlich, dass die FH in Sankt Augustin in die Stadtentwicklung nicht als kompetenter Partner eingebunden wird. Das muss sich ändern."

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