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Pressemitteilung:

26. Oktober 2008

Jugendhilfeausschuss: Kinderspielplätze sollen deutlich verbessert werden!

SPD, Kirchen und Wohlfahrtsverbände setzten sich gemeinsam gegen CDU und FDP durch.
Der Fachbereich Jugend der Stadt Sankt Augustin präsentierte in der gestrigen Jugendhilfeausschusssitzung das Spielplatzausbauprogramm für das Jahr 2009 und erläuterte den Stand der Umsetzung im Jahr 2008. Schon während des Vortrags betonte die Verwaltung, dass sie gegenüber ihren eigenen Mittelanmeldungen zusätzliche Finanzmittel von 16.700 € zur Realisierung benötigen würde. Anstatt den Mehrbedarf innerhalb der Mittelanmeldung für den städtischen Haushalt selbst aufzuführen, hielt sie sich aber unverständlicherweise zurück.

Die Mittelanmeldung zum Haushalt des Fachbereichs Jugend stand gestern aber ebenfalls auf der Tagesordnung und konnte so beraten und verändert werden.

Die Diskussion und die Sachstandserläuterungen zu den Zuständen auf den Kinderspielplätzen machten deutlich, dass viel zu wenig in Sankt Augustin zur Instandsetzung an Mittel bereitgestellt wird. So fehlen auf Spielplätzen Spielgeräte, da sie aus Sicherheitsgründen abgebaut werden mussten und noch kein Geld für Ersatz vorhanden ist. Oder Spielgeräte sind schon so veraltet, teilweise über 25 Jahre alt, dass sie nur noch wenig Spielqualität haben. Auch die Sanderneuerung, die oft auf Grund von Tierkot notwendig wird, fällt auf Grund des Geldmangels viel zu spärlich aus.

Im letzten Jahr hatte die SPD beantragt, die Investitionen deutlich zu erhöhen. Aber schon traditionell lehnten CDU und FDP das Vorhaben ab und es kam zu keinen zusätzlich Anstrengungen, den Zustand der Kinderspielflächen deutlich zu verbessern.

In der gestrigen Sitzung konnte die SPD sich mit ihrem Antrag durchsetzen. Zum Einen sollte der Ansatz um die 16.700 € erhöht werden, die die Verwaltung zusätzlich schon verlangt hatte, um ihr Standardprogramm an Erneuerungen zu realisieren und darüber hinaus 35.000 €, um deutlich zusätzliche überfällige Verbesserungen, Erneuerungen und Instandsetzungen zu erreichen.

Marc Knülle, SPD-Bürgermeisterkandidat: „ Ich freue mich über den Schulterschluss der Kirchen, der Wohlfahrtsverbände und der Grünen mit der SPD, um eine Verbesserung an den Kinderspielplätzen in unserem Stadtgebiet zu erreichen. In vielen Gesprächen haben Eltern die Situation der Spielplätze bemängelt und auch die Kinder haben es im Kinder- und Jugendparlament bereits angemahnt. Das Handeln der CDU/FDP steht hier völlig im Gegensatz zu den sonstigen Äußerungen, die sie in der Öffentlichkeit den Bürgern gegenüber tätigen. Ich kann nur hoffen, dass die Mittel durch die CDU/FDP Ratsmehrheit oder dem CDU-Bürgermeister nicht im Laufe der Haushaltsberatungen wieder aus dem Haushalt gestrichen werden. Es wäre falsch und nicht kinderfreundlich!“


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