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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 24. Oktober 2008

Jahrespressekonferenz 2008 der SPD-Fraktion Sankt Augustin

Im Rahmen der Jahrespressekonferenz der SPD-Fraktion Sankt Augustin berichtete der Fraktionsvorsitzende Marc Knülle aus der politischen Arbeit des vergangenen Jahres und stellte den Vertretern der Presse die aktuellen Probleme und die Herausforderungen, die die Zukunft der Stadt Sankt Augustin bestimmen werden, vor.

Aktuell stehen die Zentrumsprojekte MK1 und das leer stehende „Tacke“ Gebäude zur Entscheidung an. Das Bauprojekt MK1 an der Zufahrt zur Fachhochschule ist wieder auf dem Weg. Zur letzten Planung gibt es keine Änderung, nur neue Ankermieter, wieder Mode und Bekleidung. Die SPD lehnt diese Nutzung klar ab, sie fordert in Nachbarschaft der Fachhochschule wissenschaftliche Einrichtungen.
Die SPD begrüßt die Realisierung eines ansprechenden Projektes auf dem Areal des ehemaligen Tacke-Baus an der Bonner Straße. Der Anblick des dem Verfall anheim gegebenen Bauwerks ist vielen Bürgern ein Ärgernis. Eine Änderung dieser Situation ist längst überfällig.

Im Hinblick auf den demografischen Wandel müssen wichtige Weichenstellungen erfolgen. In Sankt Augustin hält der deutliche Trend zur Alterung an. Senioren ab 60 Jahre werden 2020 über 30% der Einwohnerschaft stellen. Das demografische Gleichgewicht muss durch attraktive Angebote für junge Familien gestärkt werden.

Die SPD setzt sich für die Entlastung der Eltern ein, insbesondere die, die mehrere Kinder haben. Ein erster Erfolg ist die so genannte Geschwisterregelung. Einrichtungen, die Elternbeiträge erheben, werden als Einheit betrachtet. Beitrag wird nur für das erste Kind in einer der Einrichtung erhoben, jedes weitere ist beitragsfrei. Ziel ist die Abschaffung aller Elternbeiträge.

“Die SPD-Fraktion hat im vergangenen Jahr eine konstruktive Oppositionsarbeit geleistet und wiederum unter Beweis gestellt, dass sie als starke politische Kraft Projekte auf den Weg bringen und Fehlentwicklungen entgegenwirken kann,“ so das Fazit des Fraktionsvorsitzenden und Bürgermeisterkandidaten Marc Knülle.

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