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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 03. September 2008

Skateranlage wird zur Farce für Bürgermeister Schumacher

Als die Stadtverwaltung die provisorische Lösung für die Skateranlage vorgestellt hat, war bei den Nutzern und in der Politik deutliche Erleichterung zu verspüren. Den Skatern wurde dabei versprochen, dass die neue Anlage im September aufgestellt wird.
Ein glückliches Ende lässt leider weiterhin auf sich warten, denn wie aus der Verwaltung zu erfahren ist, wird sich der Aufbau nun um mehrere Wochen verzögern.

"Die ganze Angelegenheit wird zur Farce für die Verwaltung und insbesondere ihre Leitung, Bürgermeister Schumacher," sagt der Juso-Vorsitzende Denis Waldästl.

Bereits Anfang des Jahres hatten die Jusos Sankt Augustin einen schnellen Wiederaufbau der Anlage gefordert. Die vorgeschlagene vorläufige Lösung enthielt gute Ansätze und kam bei Nutzern gut an. Eine Tatsache, die die Jusos sehr begrüßen.

"Dass nun erneut Verzögerungen eintreten, zeigt die falsche Setzung von Prioritäten durch die Verwaltungsspitze auf", meint Waldästl. "Kinder, Jugend und Schule müssen endlich wieder oberste Priorität in dieser Stadt haben," fordert der SPD - Nachwuchspolitiker. Dass ein Projekt für Jugendliche bis zur Fertigstellung 16 oder gar 18 Monate benötigt, kann jungen Menschen nur schwer vermittelt werden," so Waldästl.

"Wir erwarten einen klaren und offensiven Umgang der Verwaltung mit diesem Problem. Die Sache muss analysiert werden, damit in Zukunft derartige Probleme nicht erneut auftreten können", so Waldästl.

Die Jusos Sankt Augustin hoffen, dass in Zukunft bei vergleichbaren Planungen die Jugendlichen nicht nur beteiligt, sondern auch gegebene Versprechen eingehalten werden.
Die Andeutungen der Verwaltung sich für das derzeit eher unglückliche Vorgehen zu entschuldigen begrüßen wir daher als ersten Schritt in die richtige Richtung sehr.
„Oh Du lieber Augustin, es ist enttäuschend wie Jugendlichen öffentlich mit großen Worten der Entschuldigung etwas versprochen und dann mit so wenig Engagement das Versprechen eingehalten wird. So gewinnt man kein Vertrauen und das Image der Stadt leidet erneut. Es ist echt enttäuschend,“ sagt SPD – Fraktionsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Marc Knülle.

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