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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 28. Juli 2008

Knülle sieht neue Chance fürs Zentrum und MK1 als Standort für Wissenseinrichtungen

Schumachers MK1 Projekt scheitert endgültig auf ganzer Linie
Das endgültige Scheitern des Bauvorhabens an der Grantham Allee, im Schatten der Fachhochschule Bonn Rhein Sieg, birgt Chancen, die seitens des Bürgermeisters Schumacher und seiner CDU/FDP Mehrheit gemachten falschen Weichenstellungen zu korrigieren.

Jetzt, wo das Grundstück MK1 an der FH wieder ohne Hochtief Option auf dem Markt angeboten werden kann, besteht erneut die Chance eine wissenschaftliche Einrichtung nach Sankt Augustin zu holen. Dies muss nun mit Nachdruck von der Stadt und der Wirtschaftsförderung, wo bei beiden BGM Schumacher die Verantwortung trägt, in Angriff genommen werden.

Durchsetzungskraft und die Kreativität, richtig für Sankt Augustin zu werben, sind nun gefragt. Und wenn ein langer Atem benötigt wird, auch der, aber die Investitionen im Umfeld der FH müssen zum Wohl der Zukunft Sankt Augustins einen wissenschaftlichen Charakter haben. Das Stadtentwicklungskonzept bestätigt dies eindeutig im Hinblick auf das Leitziel WissensstadtPlus. Unverständlich, dass Schumacher dieses bisher absichtlich ausgeblendet hat.

Knülle (Bürgermeisterkandidat und SPD-Fraktionsvorsitzender): „Wir waren nie gegen eine Ansiedlung von Robert Ley in Sankt Augustin, wir haben sie sogar begrüßt, aber eben nicht auf dem Grundstück MK1. Die Stadt kann ich nur auffordern, die von uns damals schon eingebrachten Alternativen, wie das ehemalige „Möbel Tacke“ - Gebäude oder den HUMA Einkaufspark, in die stattfindenden Gespräche mit Ley einzubringen. Das wären ideale Standorte für einen hervorragenden Modemarkt. Ich bin optimistisch, dass die Stadt das Potential hat, eine wissenschaftliche Einrichtung für sich zu gewinnen, wenn es richtig angepackt wird.“

Schon beim Beschluss, das Grundstück MK1 optional an Hochtief zu veräußern, stimmte die SPD-Fraktion im Rat dagegen, da sie die Ziele, die für das Zentrum im Umfeld der FH durch das Stadtentwicklungskonzept vorgesehen waren, in keinem Punkt erfüllt sah.

„In die unmittelbare Nachbarschaft der FH sind Einrichtungen der Wissenschaft anzusiedeln, wie im Leitbild der Stadt WissensstadtPlus festgelegt, und kein Bürogebäude mit Parkhaus und einem Mode- und Schuhmarkt“, so Marc Knülle damals. Dass die SPD-Fraktion die Ansiedlung von Robert Ley im Zentrumsbereich innerhalb des HUMA Parks oder im ehemaligen „ Möbel Tacke“ - Gebäude begrüßt, wurde damals ebenfalls schon deutlich gemacht.


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