Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 28. Juli 2008
Bürgerklagen im Rahmen der SPD Aktion: „Wo drückt der Schuh?“
Hier: Immer Ärger mit den Gelben Säcken
„Wo drückt der Schuh?“ fragte die SPD-Sankt Augustin alle Bürgerinnen und Bürger.Das Ärgernis mit den Gelben Säcken wurde an die Ratsfrau Jutta Bergmann-Gries herangetragen und sie ging der Sache auf den Grund. Das Material der Gelben Säcke ist zu dünn; immer wieder passiert es, dass die Säcke platzen oder dass Kleintiere sie anknabbern. Deshalb kommt es oft zu aufgeplatzten Säcken mit sehr unansehnlichen Folgen.
Die Rhein-Sieg Abfallgesellschaft (RSAG) sah sich für dieses Problem nicht zuständig und verwies auf das DSD (Duale System Deutschland). Das wiederum vergibt die flächendeckende, kostenlose Verteilung der Gelben Säcke an private Abfuhrunternehmen. Das für Sankt Augustin zuständige Unternehmen wies darauf hin, dass die Säcke für die vorgesehenen Leichtverpackungen geeignet seien. Dies sei von unabhängigen Prüflaboren getestet worden. Damit die Säcke für den Verbraucher kostenfrei bleiben können, soll der zweckfremde Einsatz nach Möglichkeit verhindert werden.
Jutta Bergmann-Gries:“ Nun wissen wir, warum die Gelben Säcke so dünn sind, aber was können wir tun, um den Ärger zu verhüten? Der Verbraucher kann eigentlich nur die Gelben Säcke vor Tieren geschützt lagern, erst am Abholtag auf die Straße setzen oder notfalls zwei Säcke ineinander stecken.“
Wer mit der zuständigen Stelle selbst Kontakt aufnehmen möchte, kann sich über folgende Rufnummer an das Duale System Deutschland wenden: 02241 - 96979345





