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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 12. Juni 2008

SPD: Erster großer Schritt nach vorn für den Sankt Augustiner Sport

Die SPD-Fraktion begrüßt den einstimmigen Beschluss des Rates der Stadt zur geplanten Umsetzung eines ÖPP (Öffentliche und Private Partnerschaft) Finanzierungsmodells zur Realisierung eines millionenschweren Investitionsplans in die Infrastruktur des Sankt Augustiner Sports.
Nach den gutachterlichen Bewertungen war die Ausgangslage für die Sportanlagen nicht rosig. Die Sporthalle in Menden ist wirtschaftlich nicht zu sanieren, die Sankt Augustiner Hallenbäder würden Millionen an Sanierung kosten und bei den anstehenden Sanierungen der vielen Sportplätze war mit hohen Investitionen gerade mal der derzeitige Standard mit Tennebelag zu erreichen.

Zuerst wurde in sehr intensiven Beratungen der Bedarf für die weitere Sportentwicklung erarbeitet. Klar wurde, Sankt Augustin bedarf eines Hallenbades für Schul-, Vereins- und Freizeitschwimmsport. Ein Neubau ist günstiger als die Sanierung. Festgestellt wurde auch die Notwendigkeit einer Sporthalle für den Stadtteil Menden am Schulzentrum. Auch da ergab sich wirtschaftlich nur die Lösung eines Neubaus.

Bei den Sportplätzen zeigten die Kosten auf, dass mit viel Geld nur gerade der aktuelle Standard ohne Verbesserung für den Sport erreicht werden kann. Dies galt als wenig zufrieden stellend. Marc Knülle (SPD-Fraktionsvorsitzender) unterbreitete den Vorschlag, den Schritt für den Sankt Augustiner Sport etwas größer zu machen, um wenigstens mit den verausgabten finanziellen Mittel eine deutliche Standardverbesserung zu erreichen. Dem stimmten die anderen Fraktionen nach zuerst zögerlicher Reaktion schlussendlich zu.

So soll nun das Ziel sein, neben einem weiteren Kunstrasen in der Bezirkssportanlage im Zentrum, noch den Sportplatz des SV Menden, des VfR Hangelar und des Schulzentrums Niederpleis zu sanieren und als Kunstrasenplätze auszubauen. Unterm Strich, die Folgekosten eingerechnet, kaum teuerer als die einfache Sanierung in Tennenbelag.

Das Schultern dieses Millionenprojektes war über den städtischen Haushalt nicht umsetzbar.
Nun mit der alternativen Finanzierungsmöglichkeit über ein ÖPP Model, welches von den Gutachtern auch als wirtschaftlicher angesehen wurde (3,5 Millionen günstiger), eröffnet sich die Chance das Gesamtprojekt realisieren zu können. Die Verwaltung hat nun den Auftrag, nach einem Investor für die Sportstätten zu suchen. Die weiteren Entwicklungen sollen ganz eng mit dem Rat beraten werden. Ein erster Schritt von hunderten ist nun gegangen worden, es bleibt, das Projekt zum Erfolg zu bringen. Über die Details, wie sich das ÖPP im Einzelnen darstellt, beabsichtigt die Verwaltung in naher Zukunft eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung durchzuführen.

Marc Knülle: „Ein erster, wichtiger Schritt für den Sport in Sankt Augustin. Es bleibt eine Menge Arbeit und viel Engagement, das Projekt zum Erfolg zu führen. Für den Sport und unsere Stadt eine wichtige und richtige Investition. Das ÖPP Modell ist die derzeit bestmöglichste Art der Finanzierung dieses Projektes. Wir packen eine Stange Geld an, daher muss es für den Sport ein Erfolg werden und dazu gehörte auch die von mir vorgeschlagene Einbeziehung der weiteren Kunstrasenplätze. Mit sinnvollen Investitionen deutliche Verbesserungen schaffen, das ist mein Ziel für unsere Stadt.“


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