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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 02. April 2008

Baustellenverkehr bleibt den Anwohnern des Klosterparks erspart.

Erste Erfolge konnten im Gespräch zwischen allen Beteiligten erzielt werden.
Am gestrigen Montag hatte Fraktionsvorsitzender Marc Knülle neben seinen SPD-Fraktionsmitgliedern eine große Zahl von Gästen zum Thema „Klosterparkbebauung“ eingeladen.

Zu den Beratungen der SPD-Fraktion waren Vertreter der Anwohner, Herr Dr. Kemper und Herr Schimmelpfennig, für das CPT-Altenheim, Frau Müller, des Bauträgers, Herr Gilgner , der Architekt, Herr Ahlefeld, der Investor, Herr Blümlein und sein Mitarbeiter Herr Freytag, für die Steyler Missionare, Pater Welling und für die Stadt, der Beigeordnete Herr Gleß, eingeladen.

In einer sehr sachlichen und fundierten Beratung wurden die Argumente für und gegen eine Bebauung erörtert und viele Unklarheiten ausgeräumt.

Ergebnisse der Beratung in der SPD-Fraktion zur Bebauung Klosterpark:

  • Investor Blümlein und die Steyler als Grundstückseigentümer kommen den Anwohnern hinsichtlich des Baustellenverkehrs entgegen. Dieser soll für alle Bauabschnitte über das Gelände der Steyler Mission zur Arnold-Janßen-Straße geführt werden. Die ökologischen Folgen sollen dabei minimiert werden.

  • Die Möglichkeit der Verlegung der Einfahrt der Tiefgarage von der Klosterstraße direkt auf die Husarenstraße soll intensiv geprüft werden. Dadurch wären weniger Anwohner vom direkten Anliegerverkehr belastet, und es könnte zu einer übersichtlicheren Ein- und Ausfahrtssituation kommen.

  • Ein unabhängiges Verkehrsgutachten soll die Alternativen des Anliegerverkehrs prüfen, Gefahrenquellen ausfindig machen und die Frage klären, ob eine zumutbare Erschließung realisiert werden kann. Man war sich einig, dass das bisher vorgelegte Gutachten in so weit nicht aussagekräftig genug ist.

  • Man erhofft sich, aus dem Verkehrsgutachten Vorschläge zu erhalten, die auch unabhängig von der Bebauung, die Anliegerstraßen um den Klosterpark sicherer machen. Insbesondere sollen der örtliche Freizeitverkehr (Freibad/Naherholung) und der Verkehr im Zusammenhang mit dem CPT-Altenheim berücksichtigt werden.

  • Es bestand Einvernehmen darüber, dass das Wohnprojekt nur realisiert werden kann, wenn eine zumutbare Erschließung gefunden wird. Gefahrenquellen für Anwohner müssen beseitigt werden.

  • Das Innovative des Projektes wurde deutlich unterstrichen. Es würde regional bisher einzigartig sein: Ein ganzer Wohnkomplex, der barrierefrei gebaut wird, mit Gemeinschaftsräumen innerhalb und außerhalb der Gebäude, mit Freiräumen für Mensch und Tier. Hinzu käme eine um soziale Aspekte erweiterte Hausverwaltung mit einem Paket von optionalen Dienstleistungen, vom Pflegedienst bis hin zum Babysitter.

  • Es wurde Einvernehmen darüber erzielt, dass es sich zwar um eine allgemeine Wohnbebauung handeln wird, aber durch ihre innovative Konzeption mit einem besonderen Charakter. Die Verwirklichung dieser Konzeption soll durch einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen Stadt und Investor gesichert werden.

  • Es bestand Einvernehmen darüber, dass die Maßnahme nur bei Häusern mit vier Geschossen wirtschaftlich zu realisieren ist.

  • Der Investor hat die Bürger zu weiteren intensiven Gesprächen eingeladen. Die anwesenden Anwohner haben dies sehr positiv aufgenommen.

    Die SPD-Fraktion ist in ihren anschließenden internen Beratungen zum Ergebnis gekommen, dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen, den Klosterpark im Flächennutzungsplan als „Allgemeine Wohnbaufläche“ auszuweisen. Im Rahmen des dann folgenden „Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes“ sollen Einzelheiten der Realisierung untersucht werden. Insbesondere muss eine befriedigende Lösung für die Verkehrsprobleme gefunden werden. Dies ist für die Fraktion die Voraussetzung dafür, dass dem Vorhaben am Ende zugestimmt werden kann.

    Marc Knülle: „ Es war genau richtig, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen. Ich freue mich, dass wir bereits erste konkrete Ergebnisse für die Anwohner erreichen konnten, vor allem hinsichtlich des Baustellenverkehrs. Die dauerhafte Verkehrsanbindung wird aber der größte Knackpunkt sein. Die Sicherheit der Anwohner hat höchste Priorität. Dem Vorhaben stehen wir im Grundsatz positiv gegenüber. Seine innovativen, sozialen Aspekte begrüßen wir. Wir hoffen, dass in den ausstehenden Untersuchungen und dem Dialog zwischen allen Beteiligten die noch anstehenden Probleme gelöst werden können, so dass letztlich das Vorhaben realisiert werden kann.“


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