Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 15. März 2008
SPD kritisiert Verwaltungshandeln in Sachen Gesamtschule
Gesamtschule Siegburg/ Sankt Augustin eine gute Alternative
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„Richtig ist, dass der Schulausschuss einer Elternbefragung nicht zugestimmt hat, richtig ist aber auch, dass für das kommende Schuljahr in der Region weit mehr als 500 Kindern an Gesamtschulen abgelehnt worden sind“, sagt der stellvertretende schulpolitische Sprecher der SPD Fraktion, Denis Waldästl, „den genauen Bedarf für Sankt Augustin können wir auf Grund der ablehnten Elternbefragung nicht feststellen, jedoch ist aus dem Schulentwicklungsplan deutlich geworden, dass jährlich viele Schüler zu umliegenden Gesamtschule abwandern.“
„Siegburg und Sankt Augustin würden gemeinsam die 112 notwendigen Anmeldungen für eine Gesamtschule schaffen“, glaubt Waldästl. Der Bedarf der Eltern ist jetzt da und wird größer, deshalb müssen wir auch jetzt handeln. Hinzu kommt, dass durch das „Turbo“ – Abitur viele Eltern die Möglichkeit der 13 Schuljahre an Gesamtschulen für ihre Kinder nutzen möchten und dass durch die verbindlichen Grundschulempfehlungen der Weg auf die Gesamtschule die bessere Lösung für viele Kinder ist“, so Waldästl.
Die SPD ist überzeugt davon, dass die Schüler von Siegburg auch nach Sankt Augustin oder umgekehrt zur Schule gehen würden. Dieser Trend ist schon bei den bestehenden Schulen zu beobachten, denn jeder vierte Grundschulabgänger geht auf eine weiterführende Schule in einer Nachbarkommune.






