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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 13. Februar 2008

SPD: Kosterpark soll keine normale Wohnbebauung werden, sondern ein innovatives Wohnkonzept für Generationen

Durch den in der gestrigen Sitzung des Umwelt-, Planungs- und Verkehrsausschusses (UPV) angemeldeten Beratungsbedarf seitens der SPD-Fraktion, ist das Projekt am Klosterpark ein innovatives Wohnkonzept zu realisieren noch nicht vom Tisch. Die SPD-Fraktion will damit dem Investor noch einmal die Chance eröffnen, in seinen Bauabsichten konkreter zu werden und das Vorhaben von einem normalen Wohnkomplex zu einem Wohnkonzept hin weiter zu definieren. Die Alternative wäre gestern sonst nur die Ablehnung gewesen, die durch das Verhalten der FDP und der Grünen Erfolgt gehabt hätte.

Bis zum 6. Mai, an dem die nächste Sitzung des UPV stattfindet, sollen nun die Beratungen intensiv fortgeführt werden. Es wird eine Reihe von Gesprächen mit Betreibern von Wohnkonzepten geben und dem Investor, um das Ziel, ein innovatives Mehrgenerationen Wohnkonzept für Sankt Augustin zu realisieren, auf den Weg zu bringen. Barrierefreier Zugang zu den Wohnungen ist nicht alleine ausreichend. Den Bürgern soll ein sozialen „Rundum-Sorglos-Paket“ geboten werden, entsprechend den Notwendigkeiten der Lebenssituation angepasst. Auch die Anwohner sollen in die Entwicklungen eingebunden werden.

Normale Wohnbebauung würde die SPD-Fraktion an der Stelle nicht realisiert sehen wollen. Dafür ist der Eingriff in das grüne Herz des Klosterparks von zu großer Bedeutung, da muss dann etwas ganz Besonders entstehen, was den Interessen der Allgemeinheit deutlicher entspricht.

Die gewonnene Zeit wird nun auch die Chance eröffnen, noch eine akzeptable Lösung für den Verkehr zu finden.

Für die SPD-Fraktion ist ein Baustellenverkehr über die Husarenstraße nicht akzeptabel, da muss eine Lösung über das Gelände des Klosters gefunden werden. Die Husarenstraße mit dem direkten Ausgang des CPT Altenheims und dem Schul- und Freibadfahrradverkehr birgt zu viele Gefahrenpotentiale.

Auch sollte noch einmal überprüft werden, ob die Einfahrt zur Tiefgarage, wie bisher geplant an der Klosterstraße, nicht doch verlegt werden kann auf die Trasse, die bisher für den Baustellenverkehr am Ende der Husarenstraße vorgesehen werden kann. Das würde eine weitere Verbesserung an dem bisher Vorgelegten mit sich bringen.

Marc Knülle:“ Wir lehnen das Projekt nicht ab, sehen nur noch nicht unsere Vorstellungen von einem innovativen Wohnkonzept realisiert. Dies wollen wir nun in intensiven Gesprächen mit dem Investor erreichen und auch die Verkehrsprobleme lösen. Wenn es nicht nur ein normaler Wohnkomplex wird, sondern ein innovatives Wohnkonzept, dann wird auch eine Akzeptanz in der Bevölkerung für die Realisierung zu erreichen sein.“


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