Pressespiegel:
Sankt Augustin - Menden, 14. Januar 2008
Schumacher entgleist erneut verbal
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Bürgermeister Schumacher beginnt als designierter CDU Vorsitzender so wie er vor 8 Jahren geendet hatte. Seine brandmarkenden, persönlich verletzenden Äußerungen über Herrn Denis Waldästl erinnern an seine verletzenden Äußerungen gegenüber der damaligen Bürgermeisterin Anke Riefers, die er damals aus dem Amt des CDU-Vorsitzenden heraus als „alternde Frau“ bezeichnet hatte. Dafür hatte er sich zwar öffentlich entschuldigt, aber leider wohl nichts dazugelernt.
Wenn sich Herr Bürgermeister Schumacher mit der SPD anlegen will, dann soll er das mit der Gesamtpartei tun oder wenn er es lieber mit jemanden persönlich tun möchte, dann soll sich er auf gleicher Augenhöhe mit dem Fraktionsvorsitzenden oder der Parteivorsitzenden auseinandersetzen.
Die SPD wird es nicht akzeptieren, dass Herr Schumacher meint sich einzelne Mitstreiter aus den Reihen der Fraktion herausgreifen zu können. Das lassen wir nicht zu, und wir stellen uns voll und ganz vor Herrn Denis Waldästl. Dieser setzt sich mit unheimlich starkem Engagement für die Sankt Augustiner Jugend sein. Dafür sollte ihm der Bürgermeister dankbar sein und sich nicht öffentlich über ihn lustig machen, geschweige denn ihn öffentlich brandmarken.
Dieser Vorfall zeigt, dass Herr Schumacher für die Doppelfunktion als Bürgermeister und CDU Vorsitzender nicht geeignet zu sein scheint. Solch persönliche, verfehlte Äußerungen müssen bei einem CDU-Vorsitzenden als übelste Angriffe unter der Gürtellinie kritisiert und zurückgewiesen werden, aber als Bürgermeister sind sie unerträglich, stillos und inakzeptabel. Er sollte sich bei Herrn Waldästl entschuldigen!
In seinem Amt spricht er für die Bürger der Stadt, da hat er deutlich mehr „Contenance“ an den Tag zu legen. Es ist einfach nur peinlich für unsere Stadt.
Auf die inhaltliche Diskussion, die Herr Waldästl bzgl. einer möglichen Kandidatur von Herr Schumacher für den Bundestag in Berlin angestoßen hatte, wollten wir eigentlich nicht eingehen, aber nun sehen wir uns dazu veranlasst.
Wenn Herr Schumacher ehrlich gewesen wäre in seinen öffentlichen Aussagen der letzten Woche, dann hätte er zugestehen müssen, dass es sehr wohl Überlegungen der CDU und seinerseits gab, für den Bundestag zu kandidiert, zu dem Zeitpunkt als in Diskussion stand, dass Dr. Norbert Röttgen als Hauptgeschäftsführer zum BDI geht. Dies war Beratungsergebnis des CDU Kreisverbandes, in den Protokollen nachzulesen, und dies hat er auch in Gesprächen persönlich bestätigt. Dass dies nun nicht mehr aktuell ist, kann ja sein, aber amüsiert und überrascht zu tun ist einfach nur unehrlich.
Von einem Bürgermeister muss man Qualitäten wie Ehrlichkeit und Contenance erwarten dürfen, wenn nicht, dann sollte er nur CDU-Parteivorsitzender sein!






