Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 11. Januar 2008
Triumph auf ganzer Linie!
Bebauung Kreuzeck nach jahrzehntelangem Kampf entschieden
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Gegen jedes bessere Wissen hatten CDU und FDP, die Fakten ignorierend, sich immer für eine Bebauung eingesetzt. Dass sie nun bei ihrem Einlenken so tun können als sei es schon immer nur darum gegangen ihren eigenen gesetzten Rahmen abzuklären, ist reine Schadensbegrenzung, die ihr auch nicht so gelungen wäre, wenn sie nicht die jetzigen Stellungnahmen wichtiger Behörden deutlich vor den anderen Fraktionen erhalten hätten.
Nur durch politischen Druck der CDU war unter Bürgermeister Schumacher die Verwaltung erst von Ihrer Auffassung von 1994 abgerückt. Schon damals hatte die Verwaltung in einem Entwurf zum FNP die Herausnahme der Bebauung des Kreuzeckes vorgeschlagen. Die CDU hatte immer bebauen wollen und ist bis zum bitteren Ende bei ihrer Auffassung geblieben. Nur jetzt, wo alle ihre Argumente wie ein Kartenhaus in Zeitlupe zusammengebrochen sind, lenkt sie ein. Reichlich spät, aber zum Glück nicht zu spät, da noch kein Haus steht.
Dank gilt der hervorragenden Arbeit der Bürgerinitiative, die sich vehement gegen die Bebauung eingesetzt hatte und auf hohem Niveau argumentativ die CDU/FDP in die Klemme gebracht hatten. Dank gilt aber auch den vielen Bürgern, die sich schon seit 10 Jahren an der Seite der SPD eingesetzt hatten, um eine Bebauungen zu verhindern. Erinnert sei da nur an die mit über 350 Bürgern in einem Zelt am Ende der Großenbuschstraße stattgefundene SPD-Bürgerversammlung im Jahr 1998, wo bereits das erste Mal die CDU unter massiven Druck gesetzt werden musste, um ein konkretes Bebauungsprojekt am Kreuzeck zu verhindern.
Marc Knülle: „Wir freuen uns riesig. Der Kampf gegen die Bebauung des Kreuzeckes hat im letzten Jahrzehnt sehr viel Kraft gekostet und man hatte trotz fundierter und gutachterlich belegter Argumente immer das Gefühl, gegen eine Betonwand zu laufen. Aber es hat sich gelohnt. Nun endlich können die Früchte dieser Arbeit geerntet werden. Die Bebauung ist vom Tisch!“
Es gilt jetzt die Fläche im FNP auch langfristig zu sichern. Hier sollten in den textlichen Festsetzungen über die Ausweisung als Fläche für Landwirtschaft deutliche Aussagen getroffen werden, die nicht eine Kehrtwende in einigen Jahren wieder zulassen könnten.
Schreiben wir die Argumente der Stadt ins Stammbuch, damit sie bei den zukünftigen Planungen nicht in Vergessenheit geraten sind:






