Pressespiegel:
Sankt Augustin, 14. Dezember 2007
Willi Schopp: ein Urgestein der Politik vom Rat verabschiedet
Marc Knülle, Fraktionsvorsitzender der SPD, ließ in seiner Abschiedsrede noch einmal die Persönlichkeit Willi Schopp im Rat aufscheinen: „Als Buisdorfer Urgestein hast Du Dich jahrzehntelang mit Vehemenz, viel Kraft und Energie für die Belange Deines Ortsteils eingesetzt. Man kann sagen, dass fast alles, was in Buisdorf existiert, in irgendeiner Form Deine Handschrift trägt. Keinen Stein hat die Kommune in Buisdorf übereinander gesetzt, ohne dass Du es nicht fest im Blick hattest und oft ging es Dir nicht schnell genug. Immerhin, so führtest Du aus, bräuchten die Leute in Buisdorf es ja.“Mit 79 Jahren beendet nun ein großer Mann der SPD sein kommunalpolitisches Engagement. Mit Respekt und Anerkennung blicken wir auf sein politisches Lebenswerk. Willi Schopp geht in seinen verdienten politischen Ruhestand. Er prägte wie kein anderer die Entwicklung Buisdorfs und der Stadt in den letzten vier Jahrzehnten. Die SPD hat ihm viel zu verdanken. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute! Im Namen der Fraktion überreichte Marc Knülle Willi Schopp eine große Torte, auf der die Stadt mit seiner Heimatgemeinde Buisdorf abgebildet war, um ihm und seiner Familie den neuen Anfang zu versüßen.
Die Fraktionsvorsitzenden der CDU, Erich Wagner, der Bündnis 90 / Die Grünen, Wolfgang Köhler, und der FDP, Frau Stefanie Jung, erwiesen Willi Schopp die Ehre voll Anerkennung und Respekt.
Willi Schopp dankte allen sehr herzlich und mit einem Schmunzeln auf den Lippen verabschiedete er sich von allen Ratskollegen mit den Worten: „Isch wullt doch he nit noch mit 80 sitze!“
Marc Knülle
SPD Fraktionsvorsitzender
Zum Abschied von Willi Schopp.
Rede gehalten am 12.12.2007
Meine Damen und Herren, anwesende Kolleginnen und Kollgen des Rates, sehr geehrter Herr Bürgermeister, verehrter Ortsvorsteher von Buisdorf und SPD Ratsmitglied Schopp, lieber Willi, seit längerem wusste wir, dass dieser Moment kommen würde, an dem wir in Worte zu fassen versuchen würden, was wir Dir zum Abschied mit auf den Weg geben wollen und was Du uns allen bedeutest. Und trotzdem fällt uns dieses nun sehr schwer. Nach über 32 Jahren engagierter Kommunalpolitik, verlässt Du die politische Bühne Sankt Augustins, willst Dich mehr Deiner Familie, Dir selbst und Deiner Gesundheit widmen. Die in uns aufkommenden Gefühle, Dich davon abzuhalten, Dich nicht gehen zu lassen, weil wir Dich brauchen, schätzen und uns Fraktionsarbeit ohne Dich nur schwer vorstellen können, haben wir nicht hochkommen lassen. Denn wer hat es mehr verdient als Du, nach 32 Jahren der Arbeit für andere, einmal zu sagen, ich will nun Privatmann sein. Deine Entscheidung hat unseren vollen Respekt. Als Buisdorfer Urgestein hast Du jahrzehntelang mit Vehemenz Dich für die Belange Deines Ortsteils mit viel Kraft und Energie, wie kein anderer vor Dir, eingesetzt. Man kann sagen, dass fast alles, was in Buisdorf existiert in irgendeiner Form Deine Handschrift trägt. Keinen Stein hat die Kommune in Buisdorf übereinander gesetzt, ohne dass Du es nicht fest im Blick hattest und oft ging es Dir nicht schnell genug. Immerhin, so führtest Du aus, bräuchten die Leute in Buisdorf es ja. Für alle Buisdorfer warst Du ein kompetenter Interessenvertreter im Rat. Keinem anderen in diesem Saal wurde so viel Respekt entgegengebracht wie Dir. Du hast Dir den Respekt bei allen erarbeitet, durch Deine unverwechselbare Art, Dich für Belange auf Deine ganz persönliche Art und Weise einzusetzen. Trotz Vehemenz, und des einen oder anderen Mals auch sehr mit Buisdorfer Augen vertretenen Interessen, hast Du es geschafft, nie den politischen Mitstreiter gegen Dich aufzubringen. Als Ratsältester hast Du den Respekt aller hier vertretender Ratsmitglieder entgegengebracht bekommen. Nun gehst Du - lässt uns allein um die besseren politischen Konzepte ringen - ein Einschnitt, der seine Spuren hinterlassen wird. Aber wir nehmen es so, wie Du es auch immer Dir zum Lebensmotto gemacht hast: "Irgendwie wird es schon klappen". Lieber Willi, Du wirst uns immer in guter Erinnerung bleiben. Wir haben Dich für Deine unmittelbare menschliche Wärme und Zuwendung bewundert. Du warst immer bescheiden, hast Dich nie um Macht geschert oder um politische Karriere, wolltest einfach immer nur etwas Gutes für die Buisdorfer tun. Lieber Willi, Trude Herr sang einmal zu ihrem Abschied: " Niemals geht man so ganz". Das ist auch unser Trost bei Deinem Abschied heute. Mit dem größten Respekt darf ich Dir für die SPD-Fraktion alles Gute für Deine Zeit als Privatmann wünschen.
Danke großer Mann der Augustiner Politik!





