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05. September 2007

Streetworker-Stelle soll verlängert werden – erfolgreiche Jugendarbeit honoriert

CDU/FDP Koalitionskrach öffentlich ausgetragen – FDP verlässt die Sitzung
Die CDU beantragte, wie auch die SPD, die Fortführung der Stelle. Scheinbar unabgesprochen mit ihrem Koalitionspartner FDP. Nachdem sich die CDU auch über das Bitten um Vertagung des Punktes von Frau Jung (FDP) hinwegsetzte, kam es zum Showdown. Nach Beschlussfassung über den Punkt, an dem Frau Jung für die FDP nicht teilnahm, verließ sie unter Protest die Sitzung und nahm am Rest der Sitzung des JHA nicht mehr teil.

Für die Bedenken von Frau Jung (FDP), sich ohne Rücksprache mit ihrer Fraktion nicht schon festlegen zu wollen, zeigte Marc Knülle für die SPD Verständnis, machte aber deutlich, dass, wenn die Stadt die Stelleninhaberin als Mitarbeiterin nicht verlieren wolle, heute ein Beschluss auf den Weg gebracht werden sollte.

Marc Knülle: „Es ist eine richtige und wichtige Vorentscheidung für das Fortführen des Streetworkings in Sankt Augustin gefasst worden. Diese so wichtige Arbeit muss in vollem Umfang fortgeführt werden. Es ist sogar darüber nachzudenken, die Kapazitäten zukünftig auszuweiten. Wenn man überlegt, wie in der Vergangenheit gegen die CDU gekämpft werden musste, um Streetworking als präventives Mittel in Sankt Augustin durchzusetzen, bin ich froh, dass die CDU heute klüger geworden ist.“

Zum Eklat mit der FDP meinte Marc Knülle: „ So wie die CDU mit ihrem kleineren Partner FDP umgegangen ist in der Frage, hätte wir uns dies als Fraktion auch nicht bieten lassen. Aber das ist ja nicht das erste Mal, dass wir den CDU/FDP Koalitionskrach öffentlich ausgetragen erleben.“

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