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Pressemitteilung:

Sankt Augustin, 15. Juni 2007

SPD kritisiert den „Sachstandsbericht“ des Personalentwicklungskonzeptes

Dem Bericht zum Stand der Erarbeitung fehlen Aussagen zum Zeitplan in dem das Konzept entwickelt und erarbeitet werden soll. Auch fehlen Aussagen, wie die Erarbeitung und von wem, mit welchem Arbeitsziel, umgesetzt werden soll. Wenn man sich die Vorlage anschaut, dann hat man den Eindruck, dass hier nicht konzeptionell gearbeitet worden ist. Das Papier hat nicht einmal eine Gliederung, geschweige denn, dass die gewählte Reihenfolge sinnvoll erscheint.
Als ein Beispiel für die Mängel mag das „Anforderungsprofil der Stellen“ dienen, das in 1 ½ Sätzen nur auf die vorhandenen Stellenbeschreibungen verweist. Hier hätte man allgemeine Kriterien erwarten können und Wege, wie man Anforderungsprofile entwickelt. Den Aussagen zur „Fortbildung und Qualifizierung“ fehlt jedes Konzept. Es sind keine Fähigkeitsfelder definiert, wie Verbesserungen erreicht werden können. Alleine mit „Hausinternen Seminaren“ wird man hier nicht weit kommen. Der Bereich „Führung und Zusammenarbeit“ fehlt gänzlich. Es ist das A + O von Personalführung, dass Vorgesetzte und Mitarbeiter zusammen die Verwaltung vorantreiben. Das gilt auch für den Bereich der „Fortbildung von Führungskräften“. Nur gemeinsam erreicht man ein besseres Betriebsklima, eine bessere Zusammenarbeit und schließlich bessere Arbeitsergebnisse.
Um nun aber endlich voran zu kommen, sollte man sich ruhig des Sachverstandes von Außen bedienen. Das Wissen und die Erfahrungen des Städte- und Gemeinde-bundes, der KGST oder der Nachbarkommunen kann sehr hilfreich sein. Marc Knülle, SPD Fraktionsvorsitzender:“ Die SPD-Fraktion erwartet deutlich mehr von Ihnen, Herr Bürgermeister, immerhin schreiben wir das Jahr 4 nach der Forderung eines Personalentwicklungskonzeptes.“

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