Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 23. Februar 2007
SPD Sankt Augustin: Klaus Uwe Benneter, MdB,
Gastredner des traditionellen Fischessens nach politischem Aschermittwoch
In großer Zahl versammelten sich die Mitglieder der SPD Sankt Augustin zum traditionellen Fischessen nach politischem Aschermittwoch. Als prominenter Gastredner hatte sich Klaus Uwe Benneter, MdB, angesagt.Mit Blick auf den politischen Abgesang von Edmund Stoiber, bemerkte er, dass er, was die Redezeit betreffe, diesen keinesfalls toppen wolle. Eines müsse aber gesagt sein, die SPD hat nach der Wahl klar gesagt, dass es sich bei CDU/CSU um zwei Parteien handelt, die SPD also stärkste Partei ist. Dies zeigt sich deutlich bei dem jetzt wochenlang anhaltenden Tumult in der CSU. Nach Edmund Stoibers angekündigtem Rücktritt tobt das Gerangel um seine Nachfolge, in dem er am Ende noch sein eigener Nachfolger wird. Wenn die CSU in Berlin mitregieren will, dann muss sie aber zunächst ihren eigenen Laden in Ordnung bringen. Die Sankt Augustiner Genossinnen und Genossen quittierten diese Aussage mit Applaus.
Klaus Uwe Benneter hob hervor, dass die SPD seit 1998 in der Regierung sei und eine zukunftsorientierte Politik mache. Die politische Arbeit von Gerhard Schröder, die Agenda 2010, und das ist kein Aktenzeichen, sondern eine Jahreszahl, wird fortgesetzt. Als Ergebnis zeichnen sich die Erfolge ab, mehr Gerechtigkeit, mehr für die Bildung, die Familien und als wirtschaftlicher Motor. Kommunen und Städte werden wieder handlungsfähig. Wir Sozialdemokraten wollen die Zukunft gestalten. Um den Kurs zu halten, braucht es eine breite Unterstützung.
Klaus Uwe Benneter sprach aktuelle Themen, wie die Gesundheitsreform, die Renten und das so genannte Jobwunder an. Viel Beifall erhielt er für seinen Standpunkt zur modernen Energieversorgung: Atomenergie hat keine Chance. Die Genossinnen und Genossen nutzten den Besuch, um Fragen aus erster Hand beantwortet zu bekommen und ihre Sorgen mit auf den Weg in die Bundespolitik zu geben.
Jochen Dieckmann, unser Landtagsabgeordneter, war ebenfalls gekommen, um uns die Gründe seines Rücktritts vom Amt und aus der Politik zu erklären. Er sagt: „Alles hat seine Zeit.“ Er blickt auf 1 ½ Jahre gute Arbeit mit Hannelore Kraft zurück. Nun sieht er für sich eine Zeit des beruflichen Neuanfangs gekommen. Es gibt aber für ihn kein „Sowohl als auch“. Deshalb wird er am 6. März 2007 sein Landtagsmandat niederlegen. Wir werden gute Nachbarn bleiben. Er wünscht dem Ortsverein Sankt Augustin und seiner Vorsitzenden Bettina Bähr-Losse eine gute Zusammenarbeit mit den beiden anderen Ortsvereinen seines Wahlkreises und einen starken, vitalen Ortsverein Sankt Augustin.
Das Fischessen kam nach so viel Politik auch nicht zu kurz. Im persönlichen Gesprächen wurden dann noch viele Themen heiß diskutiert.
Helga Reese
Pressesprecherin





