Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 15. November 2006
Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion an den Rat der Stadt Sankt Augustin
Schließung der Hauptpost in Sankt Augustin
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Eine Umwandlung der Hauptpost in Sankt Augustin zu einer weiteren Partner-Filiale hätte für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sankt Augustin erhebliche Nachteile. Bei gerade einmal einer Post-Niederlassung mit Komplettangebot für 58.000 Einwohner darf die Postgrundversorgung nicht noch weiter ausgedünnt werden.
Zudem muss der Komplettservice mit den Leistungen der Postbank in zentraler Lage sichergestellt bleiben, um vor allem auch von älteren Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden zu können. Es kann nicht angehen, dass die Deutsche Post AG sich mit eigenbetriebenen Niederlassungen komplett aus einer selbständigen Stadt mit annähernd 58.000 Einwohnern zurückzieht.
Eine andere Entscheidung seitens der Deutschen Post AG wird weder bei der Stadt Sankt Augustin noch bei der Bevölkerung auf Verständnis stoßen und dem Image der Deutschen Post AG als kundenorientiertes Unternehmen großen Schaden zufügen.
Die SPD Sankt Augustin fordert den Bürgermeister zu beauftragen unverzüglich Gespräche mit der Deutschen Post AG aufzunehmen und alles zu tun, was eine Schließung der Hauptpost verhindert. Hierfür wird er die volle Rückendeckung des Rates der Stadt Sankt Augustin haben.
Mit Unterstützung des SPD-Landtagsabgeordneten Jochen Dieckmann hat die SPD-Fraktion in Erfahrung bringen können, dass die bisher formulierten Gerüchte der Realität entsprechen. Die Deutsche Post AG bestätigte in einem Gespräch die Absicht, die Hauptpost in eine Postagentur irgendwo im Stadtgebiet umzuwandeln.
Über den genauen Zeitpunkt zu dem die Umwandlung und damit die Schließung der Hauptpost erfolgen soll, ist noch nichts näheres bekannt.






