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Pressemitteilung:

Sankt Augustin - Hangelar, 19. Oktober 2006
Gemeinsame Pressemitteilung von CDU und SPD Sankt Augustin

Großes Interesse bei Anwohnern zum Bauvorhaben in der Klosterstraße

CDU und SPD versichern, die Anregungen und Fragen mit in die Beratungen einzubeziehen
CDU und SPD hatten erstmals gemeinsam zu einer Bürgerinformationsver-anstaltung zur geplanten Bebauung eines Teils des Klostergartens eingeladen. Aufgrund des unerwartet großen Interesses der Bürgerinnen und Bürger wurde der Veranstaltungsort kurzfristig vom CBT-Wohnhaus St. Monika in die Aula des Klosters der Steyler Missionare verlegt. Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger wollten aus erster Hand erfahren, wie die Pläne der Architekten und des potentiellen Investors dort aussehen.

Architekt Stefan Ahlefeld führte mit einem Kurzreferat in die Pläne ein und erläuterte das Bauvorhaben anhand von Zeichnungen. Er beschrieb ausführlich, dass in dem Bereich seniorengerechte Wohnungen gebaut werden sollen – 45 Wohneinheiten in 3 Gebäuden, die den Ansprüchen an Barrierefreiheit erfüllen und eine gehobene Ausstattung beinhalten. Wohnungen mit Wohnflächen von 60 – 110 m2 sollen dort ca. 100-120 Menschen ein neues Domizil geben.

Pater Welling von den Steylern erklärte den Zuhörern die Hintergründe der Verkaufsabsichten. Da die Geistlichen keinerlei Altersabsicherung vom Staat erhalten, möchten sie einen Teil ihres Areals verkaufen, um so die Sicherung der Versorgung zu erreichen.

Rainer Gleß, Technischer Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin, erklärte anschaulich, wie das Planverfahren ablaufen wird. Er versicherte, dass er auch die Belange der jetzigen Bewohner des Klosterviertels mit einbeziehen wird.

Insbesondere die Frage der Erschließung des neuen Wohnviertels war der Inhalt von vielen Wortmeldungen. Die Anwohner befürchten Belastungen durch den Baustellenverkehr, den Besucherverkehr und nicht zuletzt eine Zunahme des Verkehrs im Wohngebiet durch die dann neuen Nachbarn. Sowohl der Architekt als auch der Technische Beigeordnete versicherten, dass im Zuge des Planverfahrens von einem unabhängigen Institut ein Verkehrs- und Erschließungsgutachten erstellt wird, dass mehrere Varianten zur Erschließung aufzeigen wird. Man versicherte, dass hier die verträglichste Variante gewählt wird, um die Anwohner so gering wie möglich zu belasten.

Die Parteien, die die Bürgerinformation veranstaltet haben, haben sich bewusst mit Statements zurück gehalten, weil weder SPD noch CDU zum jetzigen Zeitpunkt eine abschliessende Meinung gebildet haben. Mit der Bürgerinformationsveranstaltung wolle man bewusst die Anregungen, Sorgen bezüglich der Pläne aufnehmen und dann im internen Entscheidungsprozess in die Beratungen einbeziehen.

Mit dem Versprechen, dass eine solche Bürgerinfo wiederholt wird, sobald es neue Erkenntnisse gibt und der Planungsstand fortgeschritten ist, verabschiedeten Helga Reese (SPD) und Sascha Lienesch (CDU) die Bürgerinnen und Bürger.


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