Pressemitteilung:
Sankt Augustin, 22. Juni 2006
SPD gegen Benachteiligung des Schwimmsports in Sankt Augustin
SPD fordert keine Nutzungsgebühr für Schwimmsportvereine
Die Nutzungsgebühr würde die Schwimmsportvereine belasten. Das könnte dazu führen, dass sie in Zukunft weniger Kurse zum Schwimmen lernen anbieten können. Auch die Ausbildung zum Rettungsschwimmer müsste zurückgenommen werden. Hiervon ist die Deutsche-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) in Sankt Augustin betroffen, zum Nachteil für alle, die in Not geraten.Auch gegen die Ungleichbehandlung von Wettkampf-sportlern verwahrt sich die SPD. Wenn wegen der desolaten Haushaltslage in Sankt Augustin eine Sportstättengebühr erhoben werden muss, dann doch für alle gleich. Es ist nicht einzusehen, warum gerade die Schwimmsportler benachteiligt werden sollen.
Sollte es zu einem Einstieg in die Sportstättengebühr für Vereine kommen, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, dass diese Mehrkosten zur Erhöhung der Mitgliedsbeiträge führen wird.
Die Einführung einer Nutzungsgebühr für Schwimmsport-vereine war ein Baustein des Strategiekonzepts für städtische Bäder. Aus Sicht der SPD spricht alles dafür, das Strategiekonzept den jeweils aktuellen Gegebenheiten anzupassen. In diesem Fall konnten durch den Abschluss des Sponsoringvertrages mit der rhenag, Rheinische Energie AG, zusätzliche Einnahmen erzielt werden. Der Stadthaushalt wird zwei Jahre, 2006 und 2007, entlastet. Die rhenag wurde dafür Namensgeber für das Freibad Sankt Augustin, das nun rhenag-Bad heißt. Werbeflächen sind ausgewiesen und die neue Beschilderung ist am Kreisel Arnolf-Janssen-/Siegstraße zu sehen. Die Entlastung des städtischen Haushalts sollte die Veränderung des Strategiekonzepts für städtische Bäder nach sich ziehen. Der Baustein Nutzungebühr für Schwimmsportvereine sollte mindestens für zwei Jahre liegen gelassen werden.





